Deutsche Leuchttürme:

Nordsee, Nordfriesland:
(Bereich WSA Tönning)

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Helgoland
Amrum
Westerhever
Sylt 



      * WSA = Wasser- und Schifffahrtsamt

    

Helgoland
Der 1901/02 gebaute, alte Leuchtturm von Helgoland war 1945 durch Bomben zerstört worden.
Einzig der 35,1 m hohe Flakleitstand aus Beton von 1941 war erhalten geblieben. Er erhielt 1952 eine Laterne. 1964/65 wurde er neu mit roten Ziegelsteinen verkleidet und mit einem Schnellblitzfeuer mit 3 geschliffenen Sammellinsen
ausgestattet (82 m über MThw), Mitte der achtziger Jahre erhielt er weitere Aufbauten (Radar, Peilantennen).
Position: 54° 10' 57'' N,
7° 53' 01'' E

Foto oben links von 1987, alle anderen von 2005.

Google-Maps-Karte der
Leuchttürme

 

 

 

 

 

 

Das Oberfeuer "Düne" auf der gleichnamigen Nebeninsel Helgolands.
Die Düne wurde zum Jahreswechsel 1720 -21 durch eine Sturmflut von der Hauptinsel abgetrennt.  
Das Oberfeuer, ein 20 m hoher, runder, verschraubter Stahlturm, wurde bereits 1936 errichtet und 1952 restauriert. Geschliffene Gürtellinse.
Position: 54°10'59''N, 7°54'55'' E

Google-Maps-Karte der Leuchttürme


Leuchtturm von Amrum, als erster Leuchtturm in Nordfriesland 1873/74 mit Vollsteinmauerwerk (bis 1,7m dick) erbaut, 42 m hoch, Feuerhöhe 63 m ü.MThw., stählernes Laternenhaus mit Fresnel- Drehoptik (16 geschliffene Sammellinsen- felder) und Kupferdach. Inbetriebnahme am 1.1.1875
Position: 54°37'55" N, 8°21'21" E
Foto von 1971

Google-Maps-Karte der Leuchttürme


Google-Maps-Karte der Leuchttürme

Leuchtturm von Westerheversand, im Norden der Halbinsel Eiderstedt.
Zuerst wurde 1906 die Warft aufgeschüttet, 127 Holzpfähle als Fundament eingerammt und darauf der 40 m hohe Turm aus 608 Gußeisensegmenten (Tübbinge) gebaut. Er ist der höchste gußeiserne Turm Schleswig-Holsteins und wurde 1908 in Betrieb genommen, 1950 ans öffentliche Stromnetz angeschlossen und 1978 automatisiert. Er wird von der Fernwirkzentrale in Tönning gesteuert. Bis 1974 trug der Turm eine Lichtbogenlampe, danach eine Xenon-Hochdrucklampe mit geschliffener Gürtellinse.
Position: 54°22'27"N, 8°38'28" E
Foto von 1968 (A. Arndt)



List Ost (oben) und List West (rechts und unten)

 

 

 

Die beiden Leuchttürme List West und Ost stehen im Norden der Insel Sylt auf der Halbinsel "Ellenbogen".
Beide gußeiserne Türme wurden 1852 und 1957 unter dänischer Herrschaft erbaut und 1856 bzw. 1858 in Betrieb genommen. Sie sind somit zwei der ältesten Eisentürme in Deutschland.
List West ist 11 m hoch, besitzt einen weißen Turmschaft und ein rotes Laternenhaus. Es ist das nördlichste Gebäude Deutschlands!
List Ost hat ein rotes Band auf dem Turmschaft und ist 3 m höher.
Das Westfeuer war von 1857-1927 mit Petroleumglühlicht versehen, das Ostfeuer mit einem Blaugasbrenner (1857-1936), der im Jahre 1927 auch im Westfeuer eingebaut wurde. Beide erhielten 1914 eine neue Laterne und wurden 1936 elektrifiziert. Bis 1948 wurde der Strom mit 2 Dieselaggregaten erzeugt, danach kam der Strom aus dem örtlichen Netz.
Beide Feuer sind Leit- und Quermarkenfeuer.

Position: 55° 03' 10,49"N, 8° 24' 05,18" E (West)
              55° 02' 57,90" N, 8° 26' 37,54" E (Ost)

Foto von 2009 (S. Rothmann)

 

 

Leuchtturm Rotes Kliff auf Insel Sylt
Der achteckige, 11 m hohe Klinkerturm wurde 1912 - 13 errichtet und trug bis 1974 ein Quermarkenfeuer. 1978 wurde er von der Gemeinde Kampen gekauft und dient seitdem als Aussichtsturm.

Position: 54° 57' 56,36" N, 8° 20' 16,05" E
Foto von 2009 (S. Rothmann)

 

 

 

 

 

 

 


Leuchtturm von Kampen auf Sylt
Er wurde 1855 südlich von Kampen als dritter Leuchtturm von den Dänen (König Frederik VII) auf der Insel errichtet, wobei seine Klinkersteine von der Ostseeinsel Bornholm stammen. Als der 39 m hohe Turm 1856 in Betrieb genommen wurde, besaß das Seefeuer die bis dahin größte Fresnel-Gürtellinse der Welt. Durch seine hohe Lage scheint das Feuer in 62 m Höhe.
1875 wurden die eisernen Ringe um den Turm gelegt. Er war lange Zeit grau gestrichen; erst 1953 wurde er weiß mit schwarzem Band markiert. Seit 1974 steht der Turm unter Denkmalschutz.
Bis 1908 wurde das Feuer mit Rüböl betrieben, dann mit Petroleum und ab 1929 elektrisch.

Vom Kampener Turm aus werden alle Sylter Leuchttürme gesteuert.
Der Turm trug lange Zeit ebenfalls den Namen "Rote Kliff" (s.o.)

Position: 54° 56' 46,35" N, 8° 20' 26,47" E
Foto von 2009 (S. Rothmann)

 

Goggle-Maps-Karte der Leuchttürme

 

 

 

 

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V2.2, diese Seite wurde erstellt am 11.08.2003, letzte Änderung am  28.12.2009