Deutsche Leuchttürme:

Weser - Elsfleth bis Bremerhaven:
(Bereich WSA Bremerhaven)

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Osterpater
Harriersand
Großerpater
Sandstedt

Großensiel
Nordenham
Brinkamahof
Bremerhaven Fischereihafen
Loschenturm Bremerhaven
Kaiserschleuse

      * WSA = Wasser- und Schifffahrtsamt

Die Türme werden unten in der Reihenfolge von Süd (Brake) bis Nord (Bremerhaven) vorgestellt.

 

Im Süden der Insel Harriersand stehen zwei nahezu baugleiche weiße Gittermasten mit roten rechteckigen Tafeln, die das Richtfeuer Osterpater bilden.
Das 19 m hohe Oberfeuer wurde bereits 1958, das 14 m hone Unterfeuer 1980 gebaut.
Foto von 2008

Goggle-Maps-Karte Harriersand


Der Radarturm Harriersand steht etwas nördlich der Baken Osterpater. Der Turm ist einer von 8 Radarstationen zwischen Brake und dem Leuchtturm "Alte Weser" in der Nordsee. Mit Hilfe der Radartechnik wird der Schiffsverkehr bei schlechter Sicht überwacht.
Foto von 2008

Goggle-Maps-Karte Harriersand


Das Richtfeuer Harriersand wurde 1898 in Betrieb genommen und besteht aus zwei hübschen, ähnlichen, dreieckigen Gittertürmen mit Galerie: Das Oberfeuer ist ein 25 m hoher, roter Turm; das Unterfeuer ist ein 11 m hoher, weißer Turm.
Damals wurden insgesamt 21 Gittertürme und Leuchtbaken zwischen Bremerhaven und Bremen errichtet.

Fotos von 2008

Goggle-Maps-Karte Harriersand


Die dreieckigen Gittertürme Großerpater wurden 1897und 1898 errichtet. Das Oberfeuer ist rot mit weißem Band, roter Laterne und grünem Dach und 36 m hoch; das Unterfeuer ist ganz weiß mit grünem Dach und 15 m hoch. Beide Türme sind von ähnlich Bauart. Weitere baugleiche Türme sind die von Harriersand und Großensiel, und ganz ähnlich sind auch die Türme von Sandstedt und Hohenzollern.
Position: 53° 20' N, 008° 30' E

Fotos von 2008

Goggle-Maps-Karte Harriersand


Seit 1998 weist das Leitfeuer Brake beim Anleger den Schiffen den Weg. Der 13 m hohe Stahlturm ist eher unscheinbar, zumal er direkt neben den großen Silos steht.
Position: 53° 20' N, 008° 29' E

Fotos von 2011 (H. Wijgers, H.K. Moje)

Goggle-Maps-Karte Brake/Harriersand


In Sandstedt stehen drei Leuchttürme, ein alter und zwei neue. Wobei mir der alte viel besser gefällt.
Das alte, rote Oberfeuer ist eine rote Gitterbake mit Galerie, roter Laterne und Kupferdach, und wurde 1897/98 erbaut. Bis 1981 diente der Turm als Richtfeuer. Heute gehört der Turm der gemeinde Sandstedt.
Das alte Unterfeuer steht seit 1983 vor dem Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. 
Position: 53° 22' N, 008° 31' E

Die neuen Ober- und Unterfeuer wurden 1983 in Betrieb genommen. Der Stahlturm des Oberfeuers 35 m hoch, der des Unterfeuers 17 m.
Fotos von 2008

Google-Maps-Karte von Sandstedt

Nahe beim Unterfeuer Sandstedt befindet sich auch ein Radarturm. Baujahr 1978, Höhe 58 m. Der Turm ist einer von 8 Radarstationen zwischen Brake und dem Leuchtturm "Alte Weser" in der Nordsee. Mit Hilfe der Radartechnik wird der Schiffsverkehr bei schlechter Sicht überwacht.
Foto von 2008

Google-Maps-Karte von Sandstedt


Großensiel
Der als Unterfeuer dienende, 17 m hohe, dreieckige Stahlturm mit Kupferdach wurde 1897/98 gebaut. Damals wurden insgesamt 21 Gittertürme und Leuchtbaken zwischen Bremerhaven und Bremen errichtet. Der Turm steht am Hafen Großensiel hinter Krananlagen und das Fenster des Lampenhauses schaut landeinwärts. Er war mit Doppelscheinwerferlinsen ausgestattet. 
Baugleiche Türme stehen bei Großer Prater und Harriersand, und ganz ähnlich ist auch der Turm Hohenzollern. (s.u.)
Das Oberfeuer ist eine spitz zulaufende, 23 m hohe, schwarze Vierbeinbake, die 1964 in Betrieb genommen wurde.
Position:
53°28' N, 8°29' E
Fotos von 2005 und 2008

Google-Maps-Karte von Großensiel bis Nordenham

Großensiel hatte als Hafen im 19. Jahrhundert eine gewisse Bedeutung, weil dort große Schiffe umgeladen wurden, die wegen der damals noch ungenügenden Wesertiefe nicht selbst bis Bremen fahren konnten.

 


Das Oberfeuer Nordenham ist 39 m hoch und wurde 1986 in Betrieb genommen.
Position: 53°28' N, 8°29' E

Das 17 m hohe Unterfeuer steht steht ca. 1,8 km entfernt in der Wesermündung vor Großensiel.

Fotos von 2008

Google-Maps-Karte von Großensiel bis Nordenham

 

 


Mitten in Nordenham stehen die Stahltürme des Feuers Flagbalgersiel, die 1978 in Betrieb genommen wurden. Das Oberfeuer leuchtet in 36 m Höhe und dient gleichzeitig als Oberfeuer Reitsand.
Position:
53° 30' N,| 008° 30' E

Foto von 2008

Google-Maps-Karte von Großensiel bis Nordenham

 

 

 

 


 

Radarturm "Tettens" auf der Insel "Langlütjen I" in der Nähe von Nordenham. Der Turm ist 55 m hoch. Ähnliche Radartürme stehen auch bei Dedesdorf und Sandstedt.
Foto von 2005

Dank an Joachim Wurth, der den links der Weser stehenden Turm identifizierte.
 


Brinkamahof / Weddewarden
Der hübsche kleine Turm wurde 1910/11 aus Eisenringen der Isselburger Hütte erbaut. Er tat von 1912 bis 1980 seinen Dienst als nördlichster Leuchtturm Bremerhavens. Seinen Namen hatte er von einem nahegelegenen Bauerhof. 1939 wurde er in Unterfeuer Weddewarden umbenannt.
Als Ende der 70er Jahre der Containerhafen ausgebaut wurde, musste der Turm weichen.
Am 19.8.1980 wurde er "am Stück" am Haken eines Schwimmkranes an die Marina von Bremerhaven versetzt, wo er heute als eine Wohnung und eine kleine Kneipe für einen Segelclub dient. Er wird bisweilen auch "kleiner Roter Sand" genannt, obwohl er mit dem großen Vorbild wenig Ähnlichkeit hat.
Position: 53° 35' N, 008° 32' E
Fotos von 2008

Google-Maps-Karte von Bremerhaven

 


Leuchtbake "Oberfeuer Fischereihafen" in Bremerhaven, 1973 erbaut, 43 m hoher Stahlturm, Ober- und Unterfeuer leuchten gleich. Spitzname: "Doppelkorn".
Fotos von 2005



Google-Maps-Karte von Bremerhaven

 


Bremerhaven Geestemündung: links der 1914 gebaute, 14 m hohe Ziegelturm Geeste-Nordfeuer am Nordmolenkopf mit rotem Festfeuer. Vor ihm standen hier zwei andere Türme. Rechts die 1924 gebaute Gitterbake, die als südl. Molenfeuer dient (grünes Festfeuer).
Rechts im Hintergrund das Unterfeuer "Geestemündung Fischereihafen", 1973 gebaut, 11 m hoch, "Schnapsglas" oder "einfacher Korn" genannt.

Fotos von 2005

Google-Maps-Karte von Bremerhaven

 


Oberfeuer Bremerhaven - der große Leuchtturm Bremerhaven wurde von Simon Loschen 1854/55 in neugotischem Stil 38 m hoch als Backsteinbau neben der Schleuse des neuen Hafens erbaut. Die Schleuse wurde inzwischen zugeschüttet, der ursprüngliche Anbau des Leuchtturms wurde im Krieg zerstört. Ursprünglich hatte der Turm 6 Parabolspiegel mit einer Rohöllampe, 1887 erhielt er eine Mangin-Lampe mit Gasbrenner, 1925 folgte eine Gürtellinse und der Turm wurde elektrifiziert (eine andere Quelle nennt 1942). Seit 1961/62 erfolgt der Lampenbetrieb ferngesteuert.
Das Foto mit dem Heck der "Gorch Fock" stammt von der Sail 2005

Google-Maps-Karte von Bremerhaven


Unterfeuer Bremerhaven (Foto rechts) - 1893 als Stahlturm erbaut, seit 1925 elektrifiziert (Gürtelleuchte), seit 1942 ferngesteuert. Die Leuchtbake wurde 1992 um 56 m auf 10 m höheren Grund versetzt, weil ihr Licht durch die großen Bäderschiffe verdeckt wurde. 26 m hoch. Spitzname: "Minarett" oder "Zwiebelturm".
Fotos von 2005

Google-Maps-Karte von Bremerhaven

 


Bremerhaven, Kaiserschleuse Ostfeuer, Es ist der letzte deutsche Turm mit funktionierender Nebelglocke (Mechanik mit Gewichtsantrieb), die ihm die Namen "Klingel-, Tingel-, Pingelturm", "kleiner Glockenturm" einbrachte. Der Turm wurde 1899/1900 erbaut und ist noch in Betrieb. 15 m hoch.
Fotos von 2005

Google-Maps-Karte von Bremerhaven



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V2.2, diese Seite wurde erstellt am 11.08.2003, letzte Änderung am 23.7.2011