Deutsche Leuchttürme:

Cuxhaven und Elbmündung:
Bereich WSA Hamburg

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Cuxhaven
dicke Berta

Glückstadt
Kollmar
Krautsand
Stade
Twielenfleth
Wittenbergen
Blankenese

      * WSA = Wasser- und Schifffahrtsamt


Cuxhaven

Der Hamburger Leuchtturm in Cuxhaven wurde 1802 bis 1804 von der Stadt Hamburg erbaut, nachdem die vorherige Holzbake im Sturm umgeweht worden war. Über der Tür steht in lateinischer Schrift "Den Seefahrern zum Zeichen, sich selbst zum Denkmal, hat der Hamburgische Staat diesen Turm 1803 errichtet." Am 15.11.1805 wurde er in Betrieb genommen.
Er hat 4 Etagen, 104 Treppenstufen und ist 23 m hoch. Ursprünglich war er mit einer Argandschen Reflektorlampe (Parabolspiegel mit Petroleumbrenner) ausgerüstet. 1892 erhielt er eine Fresnel-Linsenoptik (Gürtellinse), 1905 ein Gasglühlicht, und 1913 wurde der Turm elektrifiziert. Die Ziegelhaut wurde 1934 erneuert.
Bis zu seiner Außerbetriebnahme 2002 war der "Hamburger" Leuchtturm der älteste, sich noch in Betrieb befindliche Leuchtturm Deutschlands. Der Turm wurde dann an Privat verkauft und 2005 komplett restauriert
(siehe Fotos links und oben rechts)

Fotos von 2005 und 2008

Google-Maps-Karte von Cuxhaven

 

Seezeichen bei Cuxhaven:
unten links: die Kugelbake von Cuxhaven dient seit 1703 als Seezeichen. Sie war früher mit einem Leuchtfeuer versehen, das 1958 auf das Dach der heutigen Lesehalle in Duhnen umgesetzt wurde. Die Optik wurde dort 1958 ausgebaut. 
unten rechts: das Semaphor von Cuxhaven, das die Winde bei Borkum und Helgoland anzeigt. Es wurde 1884 errichtet.  -   Fotos von 2005

Und zwei weitere Türme aus Cuxhaven, die keine Leuchttürme sind - Fotos von 2005
Der
Radarturm links beherbergte den traditionsreichen Schiffsmeldedienst, der zum 31.12.2008 seinen Dienst einstellte. Dieser wurde vor 150 Jahren von Hamburger Kaufleuten eingerichtet, damit diese frühzeitig über das Einlaufen der Schiffe informiert wurden.

Google-Maps-Karte von Cuxhaven

Das Leuchtfeuer Osterriff-Buhne war von 1929 bis 1982 als Unter- und Quermarkenfeuer in der Elbe  vor der Ostemündung in Betrieb. Das Lampenhaus steht heute direkt an einer vielbefahrenen Straße beim Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven.


Feuerschiff Elbe

Feuerschiff "ELBE 1" im Hafen von Cuxhaven.
Die alte Elbe 1 war am 27.10.1936 im Sturm gesunken, weil sie bis zuletzt auf ihrer angewiesenen Position mitten in der Deutschen Bucht ausharrte, statt einen schützenden Hafen aufzusuchen. Der Bau der neuen Elbe 1 verzögerte sich durch den 2. Weltkrieg, und das Schiff konnte erst im Oktober 1948 auf Station vor Anker gehen.
Das Schiff hieß ursprünglich "Bürgermeister O'swald II", verdrängt sa. 1000 Tonnen und ist 57,3 m lang und 9,5 m breit. Es gilt als kentersicher.   

Google-Maps-Karte von Cuxhaven

 
  Fotos von 2005 und 2008


Unterfeuer Baumrönne in Cuxhaven Groeden.
Leitfeuer auf 22 m hohem Betonturm.
Das 59 m hohe Oberfeuer Altenbruch (ohne Foto) steht fast 3 km entfernt landeinwärts.
Foto von 2005

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe

 

 

 

 

 

 


Berta

der Altenbrucher Leuchtturm, genannt "dicke Berta" steht südöstlich von Cuxhaven und ist heute nur noch ein Museumsstück und Standesamt. Er wurde am 25.11.1897 in Betrieb genommen und musste 1919 wegen Änderung der Fahrrinne um einige Meter an den Deich versetzt werden. 1968 wurde er zum Quermarkenfeuer degradiert und am 1.3.1983 außer Betrieb genommen. Es ist ein 15 m hoher Ganzstahlturm mit einer Optik mit Otterblenden (3 Sek. hell, 1 Sek. dunkel). Position: 53°51'N, 8°46'E. Fotos von 2004

weitere Informationen unter www.dickeberta.de            Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe


Altenbruch/Wehldorf - neues Ober- und Unterfeuer. Im Vordergrund das Unterfeuer Altenbruch.
Foto von 2005

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe

 

 

 


Ober- und Unterfeuer Otterndorf/Behlum in der Nähe von Otterndorf (Elbmündung). 
Oben das 52 m hohe Oberfeuer, rechts das 25 m hohe Unterfeuer.
Position OF: 53°50'N, 8°56'E.
Fotos von 2005

 

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe

 


 

Das Oberfeuer des Richt- und Quermarkenfeuers Glückstadt steht weit im Landesinnern im Ort. Der 33 m hohe Turm aus Stahlbeton ist rot-weiß gestreift und wurde 1936/37 erbaut.
Position: 53° 47' 51,05" N, 9° 25' 6,87" E'

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe
 

 

 


 


Die Fotos entstanden Mitte Februar 2010, als die Elbe viel Eis führte.

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe

 

Bei Kollmar stehen gleich mehrere Leuchtfeuer, die eine Richtfeuerlinie bilden. Die alte Richtfeuerlinie hatte aus den bekannten Gittertürmen bestanden, die in den 80er und 90er Jahren ersetzt wurden.
Das Oberfeuer des Richtfeuers Pagensand Nord/Kollmar (links oben)
ist ein 40 m hoher, roter Turm aus Beton mit mittigem, weißem Band, der unmittelbar neben der Elbe und nördlich des Hafens am Ufer steht. Er wurde am 20.11.1986 in Betrieb genommen.
Position: 53° 43' 36,40" N, 9° 29' 2,56" E
Das Unterfeuer Pagensand-Nord/Kollmar steht in der Elbe (unten) und ist der mit 20m nur halb so hohe Zwilling des Oberfeuers.
Position: 53° 42' 55,52" N, 9° 29' 20,66" E
Das Orientierungs- und Leitfeuer Pagensand Nord
(links unten) steht in der Elbe auf dem nördlichsten Ausläufer der Insel Pagensand, wo Haupt und Nebenelbe wieder zusammenfließen. Das 12 m hohe, rote Türmchen aus Eisen und Stahl steht auf einem gemauerten Sockel und ist 12 m hoch. Es ist seit November 1993 in Betrieb und hat einen ähnlichen Vorgängerbau ersetzt, der jetzt beim WSA Hamburg in Wedel steht.
Position: 53° 43' 12,31" N, 9° 28' 36,63 E
Auf der Insel stehen Unter- und Oberfeuer Pagensand.

 


Zwei Radarmasten an der Elbmündung, die keine Leuchtfeuer mehr tragen:
links: bei Otterndorf - Mahrdorf(südl. Ufer)
rechts:
Rhinplate Süd bei Groß-Kolmar südl. von Glückstadt, am nordöstl. Ufer gegenüber von Krautsand. 1991 errichtet, Leit-Sektorenfeuer auf der unteren Plattform in 9 m Höhe. Position: 53°45'30,85" N, 9°25'04,16" E
Fotos von 2005

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe

 

 


Auf der Insel Krautsand wurde 1907 das 35 m hohe Oberfeuer  errichtet. Position: 53° 45'34,83" N, 9°22'32,36" E.
Um den Jahrhundertwechsel wurden 12 derartige Gittertürme errichtet, von denen aber nur noch wenige erhalten sind, u.a. auch in Grünendeich und Wittenbergen. 

Unten rechts das Unterfeuer, ein 20 m hoher GFK-Turm, der 1978 errichtet wurde.
Position: 53° 45'18,65" N, 9°23'15" E
Fotos von 2005

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe

 

 


An der Mündung der Schwinge bei Stadersand (Stade) stehen gleich vier Leuchtfeuer. Hier ist das 25 m hohe Unterfeuer Bützflethersand zu sehen. Erbaut 1970/71
Position UF: 53° 37'56,04" N, 9° 31'32,42" E 
Foto von 2005

Position OF: 53° 37'44,66" N, 9° 31'43,04" E
(leider kein Foto)

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe

 

 

Die Feuer Stadersand stehen ebenfalls an der Schwingemündung:
das 38 m hohe Oberfeuer von 1958
(links) - Position: 53° 37'20,10" N, 9° 31'53,84" E
und das 22 m hohe Unterfeuer
(rechts) - Position: 53° 37'44,66" N, 9° 31'43,04" E.
Fotos von 2005

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe


In Twielenfleth wurde das alte, 9 m hohe Leitfeuer (links) ursprünglich von 1893 bis 1984 an der Deichaußenkante betrieben. Es steht nun als Museumsstück hinterm Deich. Es wurde 1972 durch den 15 m hohen, neuen Turm (rechts) ersetzt. 20 m hohes Sektorenfeuer.
Position: 53° 36'22,73" N,
9° 33'32,13" E
Fotos von 2005

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe


Wieder mal zwei hübsche Leuchttürme bilden das Richtfeuer von Wittenbergen/Tinsdal bei Wedel. Das Oberfeuer Tinsdal ist ein rot-weißer, sechseckiger Gitterturm mit rundem, innenliegenden Treppenschacht. Es ist der Zwilling zum Turm von Krautsand. Allerdings ist der sechseckige, gemauerte Unterbau größer und aufwändiger. Der Turm wurde 1899/1900 errichtet und ist 41,7 m hoch. Die rot-weißen Streifen trägt er seit 1927. Der Turm steht seit 2004 unter Denkmalschutz. Man spricht bei diesen Türmen von Treppenrohr mit Gratsparren.
Position: 53° 33' 57,55" N, 9° 44' 24,26" E
Das Unterfeuer, Wittenberge genannt, ist ein kleinerer Gitterturm und steht etwas südöstlich am Ufer.
Position: 53° 33' 50,21" N, 9° 45' 5,39" E

   
 

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe


Eigentlich hätte das hübsche Stadtchen Blankenese auch einen schönen, historischen Leuchtturm verdient. Aber hier steht als Unterfeuer nur ein schlichter Betonturm mit stählernen, weißem Laternenhaus als Richtfeuer am Elbeufer. Der 42 m hohe Turm wurde am 29.11.1984 in Betrieb genommen und hatte schnell den Spitznamen "Nachttischlampe".
Position: 53° 33' 27,77" N, 9° 47' 44,93" E
Das zugehörige Oberfeuer steht weit entfernt oben auf dem 46 m hohen Kanonenberg.

Google-Maps-Karte der Leuchttürme an der Elbe


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V2.2, diese Seite wurde erstellt am 11.08.2003, letzte Änderung am 20.2.2010